Kindergarten Djabokou

In Djabokou in der Region Kara im Norden des Landes gibt es zwar ein festes Gebäude für die Grundschule, der Kindergarten findet jedoch im Freien, nur im Schutz einiger schattenspendender Bäume, statt. Die 122 Kinder sind dem Wetter und gefährlichen Tieren wie Schlangen und Skorpionen nahezu schutzlos ausgesetzt. Es fehlen Toiletten und Trinkwasser. Diese Umstände erschweren eine verlässliche und förderliche Betreuung im frühen Kindesalter.

Es soll ein Gebäude mit drei Räumen inkl. einem Schlafraum für die Kinder gebaut werden. Außerdem werden die Räume mit Möbeln, Beschäftigungsmaterial und Spielgeräten ausgestattet. Um die Hygiene zu verbessern und eine sichere Trinkwasserversorgung zu gewährleisten, sollen außerdem Toiletten und ein Brunnen mit Handpumpe errichtet werden. Das Ziel des Projekts besteht darin, allen Kindern in Djaboko, unabhängig von ihrem Geschlecht oder ihrem sozialen Hintergrund, einen frühen Zugang zu Bildung ermöglicht.

Der Besuch der Vorschule entlastet die Familien auch im Alltag erheblich. Während die Kinder
betreut werden, haben die Eltern die Möglichkeit, einer Arbeit nachzugehen, den Haushalt zu führen oder auf dem Feld zu arbeiten. So können sie zum Lebensunterhalt der Familie beitragen, ohne sich gleichzeitig um die Betreuung ihrer kleinen Kinder sorgen zu müssen. Besonders für Mütter bedeutet dies eine wichtige Unterstützung und eine Chance auf mehr Selbstständigkeit. Ein Kindergarten erleichtert den Übergang in die Grundschule und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder ihren Bildungsweg kontinuierlich fortsetzen. Gerade in ländlichen Regionen wie Djabokou stellt der Kindergarten somit einen entscheidenden Baustein im Kampf gegen Bildungsungleichheit dar.

Die Gesamtkosten des Projektes betragen 55.245 €.

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