Brunnenprojekte: "Wasser ist Leben."

Wassertransport

Jeden Tag sterben auf unserer Erde fast 1.000 Kinder unter fünf Jahren an Durchfallerkrankungen. Verursacht durch verschmutztes Trinkwasser, mangelnde Hygiene und fehlende Toiletten.
Mit dem Bau, von Brunnen in den Dörfern, wollen wir für Normalität in Bezug auf sauberes Wasser sorgen. Die Brunnenprojekte zeigen schon jetzt Wirkung. Starben vor dem Brunnenbau in den Dörfern noch 5 von 100 Kindern durch verunreinigtes Wasser, so sank die Kindersterblichkeit bereits nach 2 Jahren auf unter ein Prozent. Eine "sensationelle" Entwicklung. Dass sich das saubere Wasser bemerkbar macht, zeigt sich auch dadurch, dass Durchfall- und akute Baucherkrankungen im vergangenen Jahr deutlich zurück gegangen sind, berichtet der Arzt vor Ort. Kein Wunder also, dass die Menschen sich freuen, wenn der Brunnenbau in ihrem Dorf startet. "Wenn die Maschinen kommen, geht das ganze Dorf ihnen entgegen, um sie zu empfangen", erklärt der Dorfchef. Wenn das Wasser dann heraus sprudelt, sei das ein großes Fest, vor Freude wird um den Brunnen gesungen und getanzt, so beschreibt er die Stimmung vor Ort. In einem Dankesbrief schreibt ein weiterer Dorfchef:
"Ein Traum von 40 Jahren wurde Wirklichkeit".
Ziel unseres Vereins ist es, neben dem Zugang zu sauberem Trinkwasser, auch den Zusammenhalt in den Dörfern zu verbessern.
Es werden noch viele Spenden benötigt. 5 Euro pro Einwohner einer Kleinstadt helfen bereits, um weiteren Dörfern den Weg zu sauberem Wasser zu ermöglichen und somit die Sterbe- und Krankheitsrate zu senken.

 

Die Firma Gebäudetechnik Tenbusch GmbH in Dinslaken finanzierte inzwischen in vier Dörfern in Togo Brunnen. Hanyigba-Duga liegt im Süden, die Dörfer Affem-Kabye, Affem-Boussou und Odjomboi liegen im Nordwesten. Bisher holten die Frauen das Wasser aus weit entfernten Bächen, dass ohne filtern und abkochen nicht zu gebrauchen war. 

 

Dank der "Fürsorge-und Bildungsstiftung e.V." und einigen weiteren
Spendern konnte 2013 ein Brunnen auf dem Berg, in Hanyigba-Todzi, in 202m
tiefe gebohrt werden. Der Brunnen bekam eine Solarpumpe und einen
Wassertank. Die Bevölkerung ist sehr dankbar. 2016 finanzierte die Stiftung einen weiteren Brunnen auf dem Gelände der Mutter-Kind-Klinik in Nampoch

 

Familie Seibt  und ihr Verein „Wir helfen Kindern weltweit e.V.“ hat 2009 auf dem Gelände der Krankenstation in Atakpamé einen Brunnen finanziert, der 60 m tief gebohrt werden musste. Damit bekam die stark frequentierte Krankenstation endlich Zugang zu sauberem Wasser. 2015 finanzierte Familie Seibt den 2. Brunnen im Dorf Yabido.

 

Dank Andreas Wiegand konnte 2014 im Dorf Awoulanda Nordtogo ein 79m tiefer Brunnen gebohrt werden. Der Dorfchef schreibt im Dankesbrief: "Unser Traum von 40 Jahren wurde Wirklichkeit."

 

Bild hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ finanzierte 2016 einen Brunnen an der Realschule in Koulfikou, so bekamen die Schüler Zugang zu frischem Trinkwasser.

 

2017 finanzierte RED CHAIRity „Wir helfen Menschen“ einen Brunnen an der Grundschule in Tanangnido.

 

Allen Spendern herzlichen Dank.

"Was du nicht hast, kann noch immer kommen."

(afrikanische Weisheit)